
Freie Abschiedsrednerin · Sylt & Norddeutschland
Worte,
die bleiben.
Eine Abschiedsfeier ist mehr als ein Ritual. Sie ist die letzte gemeinsame Geste — getragen von Stille, Erinnerung und ehrlichen Worten.
Meine Arbeit
Es geht immer
um Liebe.
Wenn Familien mir von einem Menschen erzählen, den sie verloren haben, dann landen wir — egal, wo wir beginnen — fast immer am selben Ort. Bei der Liebe. Bei dem, was zwischen den Zeilen ihres Lebens stand. Was nie gesagt wurde, weil es selbstverständlich schien. Was alles getragen hat, oft ohne Aufhebens.
Es sind selten die großen Stationen, an denen ich hängenbleibe. Es sind die scheinbar kleinen Dinge, die einen Menschen ausmachen: die Tasse Kaffee, die jeden Morgen ungefragt auf dem Tisch stand. Das Pfeifen im Treppenhaus. Die Hand, die beim Spaziergang immer nach der anderen griff. Die Witze, die niemand sonst lustig fand. Der eine Pulli, den er trug, bis er fadenscheinig war.
Diese Dinge wirken weiter. Auch wenn jemand gegangen ist, sind sie nicht weg — sie tauchen auf, in einer Melodie im Radio, in einem Geruch in der Küche, in einem Satz, den man plötzlich selbst sagt und dabei merkt: Genauso hat sie das auch immer formuliert. Trauer und Vertrautheit liegen näher beieinander, als wir oft denken.
Hier setze ich mit meinen Worten an. Ich will nicht trösten, indem ich die Wirklichkeit weichzeichne. Ich möchte trösten, indem ich genau hinschaue. Indem ich den Menschen so beschreibe, wie er war — mit seinen Stärken, seinen Macken, seinem Eigensinn. Denn das ist es, was Hinterbliebene wiedererkennen. Und was sie heimkommen lässt in der eigenen Trauer.
Eine gute Abschiedsfeier nimmt nichts vorweg und drängt nichts auf. Sie macht Platz: für Tränen, für Stille, für ein leises Lachen, wenn eine Anekdote sitzt. Sie ist keine Inszenierung, sondern ein Raum. Und manchmal, wenn alles stimmt, gehen die Menschen ein Stück anders nach Hause als sie gekommen sind — leichter und gehaltener.
Wenn ich einmal nicht mehr bin, dann setzt euch in die Sonne, trinkt einen Schluck auf mich und erzählt euch die Geschichte, bei der ihr immer lachen musstet. Das ist alles, was ich brauche.
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Nicht für ein langes Leben sollten wir uns bemühen, sondern für ein erfülltes.
In eigenen Worten
Lernen Sie mich kennen —
ein kurzer Gruß.
Hier entsteht ein kurzes Video — persönliche Worte über meine Arbeit als Abschiedsrednerin.
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Biografie
Wer mit Worten arbeitet,
muss zuerst hören können.
Mein Name ist Stephanie Steinbach. Ich lebe mit meiner Familie auf Sylt — mit meinem Mann, der als Fotograf hier arbeitet, und unseren beiden Kindern. An einem Ort, an dem das Meer jeden Tag aufs Neue zeigt, dass nichts bleibt, wie es ist. Und doch bleibt etwas: die Erinnerung an einen Menschen, an seine Stimme, seine Eigenheiten, seine Spuren.
Ich bin freie Abschiedsrednerin aus Überzeugung. Nicht weil ich gerne vor Menschen spreche — sondern weil ich glaube, dass der Abschied von einem geliebten Menschen Worte verdient, die wirklich zu ihm passen. Keine Floskeln. Keine vorgefertigten Reden.
Bevor ich diese Arbeit zu meiner gemacht habe, war ich über viele Jahre in Berufen tätig, in denen es um Menschen ging — in der Erwachsenenbildung, im Coaching und als Sprecherin. Aus dieser Zeit habe ich vieles mitgenommen: ein Gespür für Sprache, für Räume, in denen Menschen sich öffnen, und für die Kunst, wirklich hinzuhören, bevor man spricht. Diese Haltung trage ich bis heute in jedes Erstgespräch, in jede Begegnung mit einer trauernden Familie.
- Heute
Freie Abschiedsrednerin auf Sylt und an besonderen Orten — mit dem Privileg, Familien dort zu begleiten, wo Stille eine Sprache hat.
- Seit über 20 Jahren
Tätig als Rednerin — in unterschiedlichsten Rollen, von der Moderation bis zur Begleitung sehr persönlicher Anlässe. Hunderte Gespräche, Begegnungen und Feiern — und mit jeder einzelnen wächst die Demut vor dem, was uns Menschen ausmacht.
- Davor
Lange Jahre in Berufen, in denen es um Menschen ging. Aus all dem ist die Überzeugung geblieben: Sprache trägt nur, wenn sie ehrlich gemeint ist und wahrhaftig bleibt.
- Verwurzelt
Auf Sylt zu Hause. Das Meer, der Wind, die Weite — sie prägen, wie ich denke, schreibe und spreche. Das Leben im Rhythmus der Gezeiten hat mich gelehrt, was bleibt: feinfühlig, empathisch und zugleich mit beiden Beinen fest im Leben verankert.
Stimmen
Was Familien
erzählen.
Stephanie hat unseren Vater so getroffen, wie er war. Mit all seinen Ecken und seinem Humor. Wir sind nach der Feier nicht traurig nach Hause gegangen — sondern leichter.
Wir hatten Angst vor diesem Tag. Stephanie hat uns die Last abgenommen, ohne uns zu bevormunden. Jeder Satz hat gepasst.
Eine Rede, die nichts beschönigt hat. Genau das wollten wir. Danke für diese ehrliche, warme Begleitung.
Kontakt
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